Bauvorhaben

Neubau einer exklusiven Eigentumswohnungsanlage mit 12 zwei bis vier Zimmer Wohnungen von 55 - 137 m² in der Großen Hardewiek / Ecke Segelckestraße

Allgemeins

Das Bauvorhaben liegt in Cuxhaven. Auf einem ca. 510 qm großen Grundstück entsteht ein neues Quartier bestehend aus einem Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen (2- und 3-ZimmerWohnungen).
Die Erschließung des Grundstücks für die haustechnischen Anschlüsse wie Gas, Strom, Trinkwasser, Regen- und Schmutzwasser, erfolgt nach den DIN-Bestimmungen und Erfordernissen der örtlichen Satzung.
Die fußläufige Erschließung der Wohnungen erfolgt über die Straße Große Hardewiek. Die Erschließung der Parkplatzanlage erfolgt über die Segelckestraße.
Die Erschließung des Grundstücks für die haustechnischen Anschlüsse wie Gas, Strom, Trinkwasser, Regen- und Schmutzwasser, erfolgt nach den DIN-Bestimmungen und Erfordernissen der örtlichen Satzung.
Der nutzerseitige Anschluss an das Telefonnetz des örtlichen Anbieters wird erstellt.
Die Ausführung des Bauwerks erfolgt nach den gültigen DIN-Vorschrif¬ten und den anerkannten Regeln der Technik.
Die Anforderungen an den Wärmeschutz richten sich nach der zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gültigen Energie-Einsparverordnung (derzeit EnEV 2016) und des EEWärmeG. Der energetische Standard entspricht den Anforderungen für EneV Mindestanforderungen.
Die Anforderungen an den Schallschutz entsprechen der DIN 4109, Beiblatt 2 „Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz“. Zum Schutz gegen die Geräusche aus haustechnischen Anlagen zwischen fremden Wohneinheiten insbesondere zur Regelung der Anforderung an die Aufzugsanlage wird die Schallschutzstufe II nach Richtlinie VDI 4100 „Wohnungen - Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz“ berücksichtigt. Anforderungen an den Schallschutz innerhalb einer Wohneinheit sind nicht vereinbart.
Die Ausführung entspricht den Bestimmungen des konstruktiven Brandschutzes und der NBauO in der zum Zeitpunkt der Bauausführung gültigen Fassung.

Rohbau

Das Mehrfamilienhaus wird mit einer Pfahlgründung und Streifen- und Punktfundamenten gegründet, die in Bewehrung und Dicke nach den Angaben der Statik erstellt wird.
Die Außenwände vom EG bis zum SG werden als monolithisches Mauerwerk als Porenbeton Wand oder Poroton Wand hergestellt. Die Fassaden zu den Beiden Straßenfronten werden mit einer Verblendschale verkleidet. Die rückwärtigen Fassaden werden mit einer WDVS ausgeführt. Farbe weiß 3 mm Körnung.
Fahrradräume stehen im Erdgeschoss zur Verfügung.
Die Geschossdecken werden aus Ortbeton oder aus Halbfertigteilen (Elementdecken mit Aufbeton) hergestellt. Bei Ausführung von Ortbeton wird die Unterseite verputzt, bei Ausführung einer Elementdecke werden die Fugen verschlossen sowie die Deckenuntersichten in der Fläche nach technischen Erfordernis verspachtelt. Putz- bzw. Spachteloberfläche, Qualitätsstufe Q2.
Tragende Innenwände werden ebenso aus Kalksandstein-MW, in der Wandstärke ca. 11,5-24 cm, errichtet.
Wohnungstrennwände werden ebenso aus Kalksandstein-MW, in der Wandstärke 24 cm, Rohdichte 2,0, errichtet. Die Ausführung der ersten KS-Steinschicht der Innenwände erfolgt in Iso-Klimmstein.
Das Dach des Staffelgeschosses ist eine Stahlbetonplatte nach statischen Erfordernissen. Die Dachdämmung erfolgt gem. Vorgabe des Wärmeschutzes. Die Dämmebene befindet sich auf der Deckenplatte.
Entwässert wird das Dach über Attikaabläufe und Regenwasser-Fallrohre aus Zink.
Die Treppenläufe bestehen aus Stahlbeton-Fertigteilen gem. statischen Erfordernissen. Die Treppenläufe und Podeste sind schalltechnisch von den Wohnungstrennwänden entkoppelt. Der Aufzugsschacht besteht aus Stahlbeton-Fertigteilen gem. statischen Erfordernissen.
Die Balkonplatten werden als Stahlbeton Halbfertigteil mit thermischer Trennung (lso-Korb) erstellt.
Gebäudefassade
Die Außenwände bestehen aus einschaliger Wandkonstruktion mit Porenbeton bzw. Poroton Mauerwerk gem. Wärmeschutzberechnung. Die Aufteilung der Fassaden erfolgt nach den Ansichtszeichnungen. Die Hauptflächen der Außenwände erhalten einen Außenputz, Silikatputz, Korngröße 0,3mm, Farbe Weiß. Die Hauptflächen der Straßenfront erhalten eine Verblendfassade als zweischaliges Mauerwerk mit einer Wärmedämmung in der Hohlschicht.
Anschlüsse an aufgehende Wände erfolgen nach Dachdecker- und Flachdachrichtlinien, Bekleidung an Dachrändern aus Zinkblech mit entsprechenden Formteilen. Die Balkonwässerung erfolgt über Regenwasser-Fallrohre (Zink) gemäß gültiger Flachdachrichtlinie. Der Bodenbelag der Balkone besteht aus Balkonplatten 60x60x2 cm Fabr. Marazi Cottoscana Farbe Grigio Scoro verlegt auf Mörtellager oder Stelzlager. Entwässert werden die Balkone und Loggien über Regenwasser-Fallrohre nach DIN.

Ausbau

Erdgeschoss: LRH 2,95 m
Wohnungen EG – Staffelgeschoss 2,58 m
In den Küchen, Bädern und den WCs werden die Fensterbänke mit Fliesen gem. Gestaltungslinie belegt.Bei bodentiefen Fenstern werden keine Innenfensterbänke ausgeführt
Innerhalb der Wohneinheiten Ausführung von Innenputz auf Stahlbeton­ und Mauerwerkswänden als Maschinengipsputz oder Kalkzementputz (Bäder), d=10 mm, in Q2. Im Treppenhaus, EG bis Staffelgeschoss sind die Wände mit Innenputz ausgeführt. Im EG werden die Innenwände nicht verputzt oder gespachtelt, sondern erhalten einen weißen Dispersionsanstrich.
Alle nichttragenden Wände werden als Metallständerwände ausgeführt; Die Qualität der Verspachtelung ist für die Tapezierung mit Raufasertapete, Qualitätsstufe Q3, In die Wände werden, wo erforderlich, Befestigungsbohlen für Hängeschränke (Küchen, Bäder, Abstellräume), eingebaut. Wände in Nasszellen und Trennwände zwischen Feuchträumen als Metall­ Einfachständerwände.
Die Regelaufbauhöhe der Fußbodenaufbauten auf der Geschossdecken beträgt 18 cm inkl. Bodenbelag. Estrich wird als schwimmender Zementestrich auf Wärme- und Trittschalldämmplatten, gem. Detailplanung, verlegt.
Die notwendigen Treppen erhalten wandseitig Handläufe. Die Handläufe bestehen aus Hartholz und sind mit Stahlkonsolen an den Treppenhauswänden befestig.
Stahlrahmenkonstruktion in verzinkter Ausführung, Höhe ca. 1,00 m. Die Füllung der Geländer besteht aus Stahlrahmen mit Streckmetall-Füllung, gem. Material- und Farbkonzept. Die Aufteilung erfolgt nach Ansichtszeichnung und Detailplanung.
Anforderung: Schalldämmwert RwR-Türen > 37 dB (im eingebauten Zustand) sowie dicht schließend. Stahlumfassungszarge mit umlaufender Dichtung und Alu-Abschlussschiene mit Dichtung.Schweres Vollspantürblatt, CPL beschichtet, Sicherheitsstufe WK 2,3-fach Verriegelung, 3-seitiger Normfalz mit Falzüberschlagdichtung einschl. Schall-EX, Klimaklasse 3, Beanspruchungsgruppe S, Alu-Stabilisatoren. Mittelschweres PZ-Schloss, Sicherheitsbeschläge in Aluminium natur, einschließlich Spion, Hoppe Wechsel-Schutz-Garnitur, in Aluminium oder gelichwertig. Boden- und Wandtürstopper aus Edelstahl mit Nylonschlag für alle Türen im Treppenhausbereich. Zusätzliches Türspaltsicherungsschloss, von außen abschließbar.
Türgrößen ca.: h = 2,135 m, b = 1,01 m.
Die Innentüren werden als fertig beschichtetes stumpf einschlagendes Röhrenspantürblatt in Farbe Weiß, CPL beschichtet mit Stahlumfassungszargen, mit Rohbauöffnungshöhe von ca. h = 2,135 m, umlaufender Dichtung und Buntbartschloss, eingebaut. Die Türdrücker aus Aluminium, erhalten einen Beschlag mit Rundrosette nach Gestaltungslinie.
Die Anforderungen an die Innentüren des Treppenhauses und der dazugehörigen Flure, Vorräume, Technikräume gelten gem. Brandschutzkonzept und Planung.
Die Türen zu den Abstellräumen direkt vom Treppenhaus ausgehend werden als Stahlblechtüren mit Stahlzarge T 30, Farb. Hörmann o. glw., ausgeführt. Sonstige Abstellraumtüren im 1. OG des Trennwandsystems als Systemtüren aus dem Kellerwand-Trennsystem mit Vorhängeschloss.
Stahlblechtüren mit Stahlblechumfassungszarge, gem. Brandschutzanforderung umlaufender U-Zarge, Schloss PZ- vorgerichtet, mit zugelassener, Drückergarnitur Aluminum, matt, Farb. Z.B. Hoppe Amsterdamm, o. glw., mit Rundrosetten. Beschlägen, verzinkt und grundiert für nachfolgende Lackierung in RAL 9016 bzw. gem. Material- und Farbkonzept, in schwellenloser Ausführung, ohne Bodeneinstand.
Die Zufahrt zur Tiefgarage wird durch ein Sektional-Tor gesichert. Das Tor kann elektrisch heruntergefahren werden und ist mit einem Funkschalter bedienbar. ( Je WE = 2 Funkschalter)

Wand- , Bauteiloberflächen

Die Wandflächen des Treppenhauses EG bis Staffelgeschoss werden mit Glasgewebetapete und weißem Dispersionsfarbanstrich versehen. Wangen und Unterseiten der Treppenflächen werden gespachtelt und ebenfalls mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen.
Alle Stahlzargen usw. erhalten einen seidenmatten Lackanstrich mit Kunstharzlackfarbe gem. Gestaltungslinie
Die Wand- und Deckenflächen werden mit weißer, matter Dispersionsfarbe versehen.
Die Wand – und Deckenflächen innerhalb der Wohneinheiten erhalten Raufasertapete, weiß und Anstrich mit Innendispersion, weiß, matt. Der Anstrich in den Bädern oberhalb der Fliesenbeläge, weiß, matt, fungizid.
In den Bädern und WCs werden Wandfliesen gem. Gestaltungslinie, Fabr. Villeroy&Boch, Unit Four, verlegt. Im Bereich der Dusche und Badewanne türhoch, im Bereich der Waschtische und WCs, ca. 1,20 m hoch. Die Verfliesung greift hinter die Badewanne, so dass die Badewanne gegen den Fliesenspiegel gesetzt wird. In der Küche sind hinter der geplanten Kochzeilen Fliesenspeigel, h = 60 cm, gem. Gestaltungslinie, vorgesehen. Die Fensterbänke in den Küchen werden mit gleichen Fliesen wie die Wand, belegt.
Betonuntersichten und Stirnseiten in Sichtbeton.
Wand-, Stützen- und Deckenflächen der Garage im EG erhalten einen deckenden Dispersionsfarbanstrich im Farbton weiß. Wände und Stützen erhalten zusätzlich einen grauen Sockelanstrich, Höhe ca. 40 cm, RAL-Standardfarbton nach Architektenplanung. Im Bereich wärmegedämmter Bauteile Stoßfugen und Oberflächenstruktur der Dämmplatten sichtbar.

Fenster- und Türanlagen in Außenwänden

Die Aufteilung der Außentüren, Fenster und Fenstertüren erfolgt nach den Ansichtszeichnungen.
Alle Fenster und Fenstertüren bestehen aus weißen Kunststoffprofilen - innen und grauen Kunststoffprofilen – außen, Sonnenschutzverglasung, g = 0,35, als Trockenverglasung, Sicherheitsstandard RC-2 N, mit Verglasung gem. EnEV Nachweis, Kunststofffenster und Türen mit umlaufender Lippendichtung und dauerelastischer Abdichtung der Anschlüsse.
Der Wärmedämmwert der Verglasung und der Rahmen wird gem. EnEV-Berechnung ausgeführt. Griffe bestehen aus Aluminium passend zu den Beschlägen der Innentüren. Die Wohnungen erhalten eine geregelte Abluft mit Nachströmöffnungen im Fensterfalzbereich (keine Wärmerückgewinnung). Außenfensterbänke aus Aluminium, eloxiert, Farbwahl nach Wahl gemäß Gestaltungsrichtlinie. Die Austritte auf die Balkone und Terrassen werden barrierefrei (Stufenhöhe max. 2 cm) ausgeführt. Um die Barrierefreiheit zu ermöglichen wird, abweichend von der Dachdeckerrichtlinie, vor dem Türelement eine Linienentwässerung vorgesehen.
Die Haustüranlage und Treppenhausfenster im Mehrfamilienhaus besteht aus Kunststoffprofilen mit Isolierverglasung. Stoßgriff aus Aluminium außen, Aluminium-Drücker innen. Boden- und Wandtürstopper in Aluminium mit Nylonschlag nach Erfordernis. Türgröße ca.: h = 2,250/1,01 m. Briefkastenanlage wird im Design an die Haustüre angepasst. Farbwahl gem. Gestaltungsrichtlinie. Drehtürantrieb für die Haustür und Windfangtür, Dorma ED 250 mit Full Energy Card, Montage auf der Bandgegenseite, drückend, bestehend aus: 1 x Antrieb mit Verkleidung und Gestänge, 2 x Absicherungssensoren Flatscan, 1 x Großtaster UP innen, inklusive Elektroanschluss.

Bodenbeläge

Die Tritt- und Setzstufen des Treppenhauses sind mit Betonwerkstein mit Rutschkante belegt. Laufbreite ca. 1,00 m. Alle sichtbaren Kanten sind geschliffen. Die Rutschkante der ersten und letzten Trittstufe eines Treppenlaufes wird zusätzlich farbig hervorgehoben. Im Eingangsbereich wird eine, in den Fußbodenbelag eingelassene, Schmutzfangmatte, Maße ca. 1,00/0,60 m, verlegt.
Objekte und Materialien der Gestaltungslinie sind Grundausstattung.
In den Räumen: Bad, WC, geschlossene Küche sowie Abstell- und Hauswirtschaftsraum werden die Böden mit einem Fliesenbelag, Fabr. VilleroyBoch, Unit Four, gem. Gestaltungslinie, versehen. Bei angrenzenden, aufgehenden Bauteilen ohne anschließenden Fliesenbelag wird ca. 6 cm hohe Fliesenleiste analog zur Fußbodenfliese ausgeführt. Die Belagsübergänge (Fliesen/Vynil-Boden) in den Wohnräumen mit offenen Küchen werden mit einer Edelstahlschiene getrennt.
In den Räumen mit der Bezeichnung: Wohnen/Essen, Schlafen, Kind, Flur wird ein Vinyl-Designplanken, Fabr. Tarket, Collection iD Inspiration 55, Gesamtstärke 2,5 mm, Nutzschichtstärke 0,55 mm, gem. Gestaltungslinie, verlegt. Wandsockelleisten aus Kunststoff/Holz werden passend zum Vinylboden, verlegt.

Sanitäre Ausstattung

Porzellan-Einzelwaschtisch, gem. Gestaltunglinie, Breite ca. 55-60 cm, Tiefe 37/44/48 cm je nach Nasszelle, mit verchromter Einhebelmischbatterie, Geruchsverschluss.
Bodenebene Dusche bodengleich eingebaut, gem. Gestaltungslinie, Entwässerung, Aufputz-Brausebatterie und Wandstange, Brauseschlauch und verstellbarer Handbrause, Ablaufgarnitur, Duschabtrennung bestehend aus Tür-/Seitenwand aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), d = 6 mm, transparent, Drehtür,Höhe ca. 195 m.
Unterputz-Spülkasten mit „Spartaster“, gem. Gestaltungslinie, als Tiefspül-WC, wandhängend, WC Sitz mit Deckel.
Porzellan-Einzelwaschtisch, gem. Gestaltungslinie, Breite ca. 40 cm, mit verchromter Einhebelmischbatterie, Geruchsverschluss.
Schmutzwasseranschluss aus HAT-Rohr. Kalt- und Warmwasseranschluss mit je einem verchromten Eckventil zum Anschluss einer Spüle. Die Anschlussmöglichkeit eines Geschirrspülers wird kaltwasserseitig berücksichtigt.
Verchromtes Zapfventil und Abflussgarnitur als kompakte Wandeinbaugarnitur im Bad bzw. Abstell- oder Hauswirtschaftsraum.
Innerhalb des Gebäudes werden Schmutz- und Regenwasserleitungen im Trennsystem verlegt. Außerhalb des Gebäudes werden die Regen- und Schmutzwasserleitungen im Trennsystem bis zu den Kontrollschächten an der Grundstücksgrenze, verlegt.

Die Frischwasserversorgung erfolgt über den örtlichen Netzanbieter. Für die Trinkwassereinspeisung ist ein vorgeschalteter rückspülbarer Wasserfilter vorgesehen. Warmwasserbereitung erfolgt über Wohnungsstationen.

Die dezentralen Wohnungsstationen ermöglichen ein Drei-Leiter-System (Heizungsvor- und Rücklauf und Kaltwasser), wo Warmwasser und Zirkulationsleitung eingespart werden. An einem zentralen Ort stehen Heizkessel oder Fernwärmeübergabestation zusammen mit einem zwischengeschalteten Pufferspeicher, der Spitzenlasten ausgleicht. über einen Heizstrang fließt das Heizwasser in die dezentrale Wohnungsstation, der Heizzentrale für Warmwasser und Heizung für jede einzelne Wohnung. Sie besteht aus einem Edelstahl-Plattenwärmetauscher zur Trinkwassererwärmung mit entsprechenden Anschlüssen und Abgängen sowie integrierten Wartungsarmaturen. Das kompakte Gerät versorgt die Wohnung mit Wärme, regelt den Wärmebedarf und erzeugt Warmwasser über den Wärmetauscher.

Durch die kurzen Rohrwege zwischen Station und Zapfstelle sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Legionellen notwendig. Die Leitungen erhalten Absperr- bzw. Unterputzverteile zur wohnungsweisen Absperrung.

Die Anordnung erfolgt in den Installationsschächten hinter Revisionsklappen. Die Verbrauchserfassung erfolgt mittels Kalt- und Warmwasserzähler je Wohnung. Die Zähler werden in den Installationsschächten hinter Revisionsklappen angeordnet sowie in den Abstellräumen sichtbar auf Putz. Die Steige- und Verteilleitungen im Kellergeschoss werden in Kunststoff (z.B. Rehau nach gültiger Trinkwasserverordnung) ausgeführt; ebenso die Anschlussleitungen in den Wohnungen.

Haustechnische Ausstattung

Ein Blockheizkraftwerk ist eine dezentrale, mit einer Verbrennungsmaschine angetriebene Anlage, die Strom erzeugt und die entstehende Abwärme nutzt. Beim Betrieb eines Blockheizkraftwerks fallen Strom und Wärme gleichzeitig, d. h. gekoppelt an. Es kommt ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Verbindung mit einer Gas-Brennwertheizung für Lastspitzen zum Einsatz. Normalen Verbrauch unterstellt, erzeugt das BHKW ca. 70 % des Stroms und ca. 80 % der Wärme für Heizung und Trinkwassererwärmung.

Gasbefeuertes Kompakt-Brennwert-Blockheizkraftwerk Senertec o. Neo Tower oder glw. Größe des >BHKW’s richtet sich nach den Erfordernissen der Wärmeschutzberechnung. Als anschlussfertiges Kompaktmodul für den Betrieb mit Erdgas der Gruppen H und L und Flüssiggas der Kategorie II, Klärgas und Biogas.

Der durch das BHKW erzeugte Strom wird in das öffentliche Energienetz eingespeist und vom Netzanbieter über die jährliche Energieabrechnung der Eigentümergemeinschaft gutgeschrieben. Zusätzlich benötigter Strom wird vom örtlichen Stromanbieter zugekauft. Die Spitzen in der Wärme- und Warmwasserversorgung werden durch die umweltfreundliche Gas-Brennwertheizung abgedeckt. Die Heizungsanlage befindet sich im Untergeschoss. Ein 2-zügiger Fertigteil-Schornstein dient der Abgasabführung. Die Abrechnung erfolgt über Wärmemengen-zähler. Die heizungstechnische Neuinstallation erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik. Der Wärmebedarf und die Raumtemperaturen werden nach der gültigen Fassung der DIN 4701 bzw. DIN 18599 bzw. der gültigen EnEV angesetzt. Die Verbrauchserfassung erfolgt mittels Kalt- und Warmwasserzähler je Wohnung. Die Zähler werden in den Installationsschächten hinter Revisionsklappen angeordnet sowie in den Abstellräumen sichtbar auf Putz. Die Steige- und Verteilleitungen im Kellergeschoss werden in Kunststoff (z.B: Fabr. Rehau nach gültiger Trinkwasserverordnung) ausgeführt; ebenso die Anschlussleitungen in den Wohnungen.

Gas-Brennwertheizgerät für raumluftunabhängigen oder raumluftabhängigen Betrieb mit Erd- und Flüssiggas, mit lnox -Radial­ Wärmetauscher aus Edelstahl und mit modulierendem MatriX-Zylinderbrenner mit hoher Nutzungsdauer durch Edelstahl-MatriX­ Gewebe (unempfindlich bei hoher Temperaturbelastung). Lambda Pro Control Verbrennungsregelung für alle Gasarten. Mit Kesselanschluss-Stück und mit Regelung für angehobenen Betrieb für einen Heizkreis ohne Mischer mit hydraulischer Weiche und externer Heizkreispumpe (Weiche und Heizkreispumpe in eigener Position).

Gas-Brennwertheizgerät Vitodens 200-W B2HA HC1B 80kW+ Nenn-Wärmeleistung TV/TR= 50/30 °C:
20 - 80 kW Zulässiger Betriebsdruck: 4 bar. Hersteller: VIESSMANN, Gas-Brennwertheizgerät Vitodens 200-W Typ B2HA mit Vitotronic 100 Typ HC1B, o. glw.

Sämtliche beheizten Räume erhalten eine über die zentrale Brennwerttherme beschickte Fußbodenheizung im Estrich mit elektrischer Einzelraumsteuerung über in den Räumen befindliche Thermostate ohne Zeitsteuerung. Heizkreisverteiler in den jeweiligen HWR oder Fluren der Einheiten. Lieferung der gesamten Heizungsanlage inkl. erforderlicher Rohranlage in betriebsfertigem Zustand. Jede Wohnungseinheit erhält einen entsprechenden Wärmemengenzähler.

Im 1. OG werden 2 statische Heizkörper in den Abstellräumen eingesetzt.

Die Bäder erhalten Badheizkörper gem. Gestaltungslinie.

Wohnungsweise werden beide Heizkörper mit Pumpe und Regelventil auf die notwendige Temperatur herunter gemischt.

Auslegung der Heizung nach Heizlastberechnung. Die statischen Heizkörper erhalten voreinstellbare Thermostatventile, die Anschlüsse erfolgen aus der Wand. Dämmung der Heizungsleitungen zu den Fußbodenheizungsverteilern gemäß EnEV-2016.

Die Verbrauchserfassung erfolgt wohnungsweise mit Wärmemengenzählern. Die Lieferung der Wärmemengenzähler erfolgt durch den Abrechnungsdienst auf Leasingbasis.

Je Wohnung eine Wohnungsstation mit Warmwassererzeugung im Durchlaufprinzip (ohne Zirkulation)

Elektrische Anlagen und Beleuchtung

Die nachfolgenden Leistungsbeschreibungen sind Mindestforderungen des Vertragswerkes, die unbedingt zu erfüllen sind. Des Weiteren gelten die Planungen der Haustechnikgewerke.

Je Raum eine Feuchtraumleuchte (Schiffsarmatur weiß) in Ausschaltung und eine Steckdose.
Die Treppenhaus- und Hauseingangsbeleuchtung erfolgt mit Wand- und Deckenleuchten und wird mit Leuchttastern mit Nachlaufrelais (zeitgesteuert) geschaltet.
Je 1 Einzelsteckdose für die Waschmaschine und Trockner nach Grundrisszeichnung im Hauswirtschaftsraum.
Alle Wohnungen im Mehrfamilienhaus werden je nach Grundriss und Größe der einzelnen Räume entsprechend mit Schaltern und Steckdosen ausgestattet. Aufgeführt wird im Folgenden die Mindestausstattung der Räume. Die Schalter und Steckdosen werden gemäß Gestaltungslinie ausgeführt.
1 Lichtauslass an der Decke in Kreuz-, Wechsel- oder Serienschaltung, 1 Steckdose sowie 1 Schalter für die Eingangsbeleuchtung, 1 Telefon-/EDV Enddose (Bezeichnung: RJ 45, 2x8), Klingelanlage mit Gong und Klingeldrücker, Gegensprechanlage, Zählerschrank.
1 Lichtauslass an der Decke und 1 Wandleuchtenauslass in Serienschaltung, 3 Doppelsteckdosen, 1 Steckdose für den Dunstabzug, 1 Steckdose für den Geschirrspüler, 1 Elektro-Herdanschluss, 1 Steckdose für den Kühlschrank.
2 Lichtauslässe an der Decke in Kreuz-, Wechsel- oder Serienschaltung, 4 Steckdosen, 2 Doppelsteckdosen, 2 TV Enddosen.
1 Lichtauslass an der Decke in Ausschaltung, 2 Doppelsteckdosen, 2 Steckdosen, 1 TV Enddose.
1 Lichtauslass an der Decke und 1 Wandleuchtenauslass über dem Waschtisch mit je 1 Kontrolllampenschalter, 1 Doppelsteckdose je Waschtisch.
1 Kontrolllampenschalter für 1 Lichtauslass an der Decke und 1 Einzelsteckdose.
1 Wandleuchtenauslass mit Wandleuchte sowie 1 Außensteckdose (beides innen schaltbar).
Die Beleuchtung der Stellplätze und der Fahrbahn wird durch von Bewegungsmeldern an dem Schleusenzugängen und im Bereich der Zufahrt gesteuerten Feuchtraumwannenleuchten im Deckenbereich sichergestellt. Langfeldleuchte (T8) mit EVG, Richtfabrikat Trilux Aragon 158 E, mit opaler Polycarbonat-Abdeckwanne oder ein Produkt mit vergleichbaren Merkmalen, z.B. mit LED-Bestückung.

Informationstechnik, Medien

In jeder Wohnung wird eine sternförmige Multimediaverkabelung ausgeführt. Das Telefon- und Datenleitungsnetz wird als strukturierte Verkabelung (CAT 7) ausgeführt. Aktive Netzwerkkomponenten nebst Endgeräten sind in der Planung und Ausführung nicht enthalten.

Aufgrund der Leitungswege wird ein Daten/Medienverteiler in den Geschossen/Wohnungen angeordnet. Zusätzlich wird je Wohnung ein Leerrohr (Speed Pipes) für ein zukünftiges Glasfaserkabel als Option verlegt.

Die Wohnungen erhalten, sofern möglich, einen Breitbandkabelfernsehanschluss. Antennen- oder Satanlagen sind nur vorgesehen, falls kein Breitbandanschluss zur Verfügung steht.
Die Wohnungen werden nicht für weitere Mulitmediaanschlüsse vorgerüstet. Im Gewerk Elektro erfolgt keine Verkabelung bauseits hierzu. Vorkehrungen für eine Beleuchtungssteuerung sind nicht vorgesehen.
Für das Gebäude ist keine Brandmeldeanlage zu installieren. Es werden Rauchwarnmelder mit Lithium-Batterien in den gesetzlich vorgeschriebenen Räumen (Flur-, Schlaf- Kinderzimmer) installiert.

Sonstiges

1 Stck. Personenaufzug je Treppenhaus nach Aufzugsrichtlinie 95/16/EG, DIN EN 81-1:1998+A3:2009.
5-6 Haltestellen / 5-6 Türen pro Anlage (Gebäude 1 1⁄2-geschossiger Versatz im EG), maschinenraumloser Seilaufzug Nennlast:
Ca. 630 kg / 8 Personen in MFH
Kabinenabmessungen B/T/H ca. 1.10/1.40/2.10 m rollstuhlgerecht.
Die Kosten für den Wartungsvertrag trägt der Eigentümer/die Eigentümergemeinschaft
PKW-Stellplätze unter den Gebäuden werden als ebenerdige Einstellplätze angelegt. Die Flächen der Einstellplätze werden mit Betonsteinpflaster im Sandbett verlegt, Farbe grau, belegt. Die Stellplatzmarkierung erfolgt über farbig abgesetzte Betonsteinstreifen. Die Stellplätze werden mit Wandschildern nummeriert.
Die Flächen der Hauszuwegungen (Wege) werden mit Betonpflaster im Sandbett, seitlich in Betonsteinbord eingefasst, Farbe: anthrazit, belegt.
Die Müllsammelstellen befinden sich an den Hauszugängen im EG.
Die PKW-Stellplätze für Behinderte, Parkplatzbreite 3,50 m werden in ausreichender Anzahl in der Garage nachgewiesen.